Fröhliche Gesichter rund um den neuen Medienwagen (von links): Wolfgang Gottwald (stellvertretender Stiftungsvorsitzender), Heiner Thiemann (Leiter Schulverbund Freistatt), Irene Pöttker (Stiftungsvorstand), Christian Kitzing (neu im Stiftungsvorstand), Stiftungsvorsitzender Dieter Möller, Klassenlehrer Wilhelm Köster, Björn Taphorn (Koordinator der berufsbildenden Schulen des Schulverbundes Freistatt) und Ulrich Heitlage (neu im Stiftungsvorstand). · © Foto: Klöker
Fröhliche Gesichter rund um den neuen Medienwagen (von links): Wolfgang Gottwald (stellvertretender Stiftungsvorsitzender), Heiner Thiemann (Leiter Schulverbund Freistatt), Irene Pöttker (Stiftungsvorstand), Christian Kitzing (neu im Stiftungsvorstand), Stiftungsvorsitzender Dieter Möller, Klassenlehrer Wilhelm Köster, Björn Taphorn (Koordinator der berufsbildenden Schulen des Schulverbundes Freistatt) und Ulrich Heitlage (neu im Stiftungsvorstand).

"Toll, dass es geklappt hat"

Wagenfeld - „Das ist toll, dass das geklappt hat. Die Materialien können wir gut gebrauchen und sie ergänzen sinnvoll den Unterricht“, freute sich gestern Björn Taphorn, Koordinator der berufsbildenden Schulen des Schulverbundes Freistatt.

Zwei neue Medienwagen können nun im Unterricht des Schulverbundes eingesetzt werden. Sie sind mit Beamer, Laptop, Rechner, Internetverbindung und Lautsprecheranlage ausgerüstet.

„Damit wird unser Unterricht moderner und wir können die Technik beispielsweise zu Recherchezwecken gezielt einsetzen“, erläuterte Taphorn bei der offiziellen Übergabe in der Außenstelle Wagenfeld.

Finanziert wurden die Anschaffungen mithilfe einer Zuwendung in Höhe von 6 000 Euro von der „Familie Dieter und Margret Möller-Stiftung“. Dieter Möller, Stiftungsvorsitzender und Gründer der Firma Möller Agrarklima-Steuerungen, pflegt bereits seit einigen Jahren guten Kontakt zu Wilhelm Köster, Klassenlehrer in der Außenstelle Wagenfeld. „Auf diese Weise ist die Idee mit der Spende entstanden“, sagte Möller.

Im Schulverbund Freistatt werden Kinder und Jugendliche beschult, die wegen ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung an öffentlichen Schulen nicht mehr unterrichtet werden können. Per Konferenzbeschluss und mit Zustimmung der Eltern werde diese dann an den Schulverbund Freistatt überwiesen.

Insgesamt werden in diesem Verbund derzeit über 200 Schüler in Bereichen wie Grundschule, Sekundarstufe eins und berufsbildenden Schulen unterrichtet. „Wir sehen uns als Durchgangsschule. Ziel ist, dass die Jugendlichen zu öffentlichen Schulen zurückkehren“, sagte Heiner Thiemann, Leiter des Schulverbundes.

Die Außenstelle in der umgebauten ehemaligen Grundschule Wagenfeld besuchen 60 bis 70 Jugendliche in drei Jahrgängen. Sie durchlaufen dort im Zuge ihrer dreijährigen Werkerausbildung den theoretischen Unterricht. „Dieser ist hier störungsfrei möglich, deshalb ist das Gelände für uns gut geeignet“, erklärte Thiemann.

Die Werkerausbildung solle möglichst nah an eine Lehre herankommen. Schwerpunkte werden zum Beispiel in den Bereichen Holz, Metall oder Hauswirtschaft angeboten. „Durch die Werkerausbildung machen die Jugendlichen ihren Hauptschulabschluss nach“, sagte Thiemann.

Die „Familie Dieter und Margret Möller-Stiftung“ wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen und hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder, die aufgrund einer Krankheit oder eines unverschuldeten Unfalls in Not geraten und aufgrund ihres körperlichen, geistigen und seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, zu fördern und zu unterstützen. Hauptförderer der Stiftung ist die Firma Möller Agrarklima-Steuerungen aus Diepholz. · hkl